Neil Barret ist ein englischer Modedesigner, der seit 1999 eine Marke unter seinem eigenen Label führt. Er studierte am anerkannten Central Saint Martins College in London und schloß dann mit einem MA in Menswear vom Royal College of Art ab. Danach arbeitete er für Gucci, Prada, Puma und eröffnete seinen ersten Laden ( entworfen von Zaha Hadid) in Tokyo und hat seinen festen Platz in der Mailänder Modewoche seit 2002, da er auch dort arbeitet und lebt. Er entwirft Männer wie auch Frauenmode und legt Wert auf feinste Verarbeitungen, die er schon im Hause seines Vaters und Großvaters- die beide Herrenmassschneider waren- früh zu Gesicht bekam.
Bei den Fotos der Kleidung handelt es sich um eine persönliche Auswahl -ich betone es- da er normalerweise vermehrt dunkle Farbtöne verwendet.
Im Januar 2010 präsentiert er seine neue Herbst/Winter 2010-2011 Kollektion zu der die Textilwirtschaft folgendes schreibt:
Licht und Dunkelheit. Schwarz und Weiß. Neil Barrett zeigt viel Leder und Wolle, kombiniert sie in einzelnen Teilen. Dazwischen Grauschattierungen. Blütenweiße Hemden folgen auf zerlöchterten Strick. An Punk angelehnte Buttons sind mit Schlangenleder überzogen. Kontraste prägen die Kollektion. Oder: Styles für jede Stimmung.
Ich lege mein Auge bei seiner Modenschau aber auf ein anderes Fachgebiet, nämlich der Präsentationsarchitektur. Modedesigner arbeiten nicht nur bei ihren Verkäufsräumen mit Architekten, sondern auch bei kurzen Modenschauen, zusammen. Neil Barret hat mit dem Mailändischem Architekturbüro AquiliAlberg zusammen ein Konzept entwickelt in dem der Runway einen prismatischen, dreidimenionalen Hintergrund bekommen hat.






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