Eine Gruppe kanadischer Forscher unter der Leitung von Taylor Schmitz von der Universität Toronto hat untersucht, wie sich die Stimmungslage eines Menschen auf sein visuelles Wahrnehmungsvermögen auswirkt und wie umgekehrt das Gesehene die Gemütslage beeinflusst.
Journal of Neuroscience schreibt:
“Wer die Welt durch die sprichwörtlich so gefärbte Brille betrachtet gilt gemeinhin als naives Wesen, dass sich seine Wunschwelt zusammenidealisiert. Eine wissenschaftliche Studie ergab, dass das Gefühl “Rosé” nicht, wie immer unterstellt, zu Tunnelblick und Ausblendung der Wirklichkeit führt. Ganz im Gegenteil erweitert die aufgesetze rosarote Brille den geistigen Horizont, macht sensibel für Details und erhöht gleichzeitig die Aufmerksamkeit fürs große Ganze.“
Wunderbar, jetzt kann ich mich wieder in meine Wunschwelten hineinverziehen und diesmal ohne schlechtes Gewissen.

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