Beischlaf
Wie gut es ist, dich im arm zu halten
und dann einzuschlafen, eng an dir,
oder dir die schulter zuzudrehn und so
zu ruhn, rücken an rücken gedrückt.
Wenn ich nachts aufwache, weil du
leise stöhnst in einem schlechten traum,
streichle ich leicht über dein gesicht,
du spürst, daß ich bei dir bin und
schläfst weiter. Manchmal berühren wir
und mit den köpfen oder den händen,
ohne begierde, jeder unter seiner decke,
jeder in seinem schlaf, beieinander.
Ulrich Berkers
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