Gestern, 30.11.2009, wurde der Wilhelm Braun-Feldweg Förderpreis für Designkritische Texte in Berlin vergeben und es durfte sich Anne Wanders, Modedesigndiplomantin der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, als die glückliche Gewinnerin zählen, deren Diplomarbeit zum Thema ” Slow Fashion” ausgezeichnet wurde.
GLÜCKWUNSCH ANNE!!!!
Der schweizer Niggli Verlag publiziert diese Arbeit, (Kostenpunkt 14.90€) und schreibt auf seiner Seite folgendes zu ihrem Buch.
In der Arbeit beschäftigt sie sich mit nachhaltigen Konzepten in der Mode.
Ohne moralischen Zeigefinger untersucht die Autorin in einer frischen Sprache und unverkrampft die Möglichkeiten alternativer Designarbeit. Fortbildung von GestalterInnen in Bezug auf umweltschonendes Design, Open Source und Vernetzung sowie die Sinnfälligkeit von kurzen Wegen in der Herstellung sind ihre wichtigsten Ansatzpunkte.
Bei der Preisverleihung in der Akadmie der Künste kamen mehrere Jurymitglieder zu Wort und auch Ruedi Baur, mir bis dato unbekannter Designer-aber dank wikipedia weiß ich jetzt, dass es sich bei ihm um einen schweizer Querdenker und Grafikdesigner handelt. Er durfte die Laudatio zu Anne Wanders Arbeit vortragen, aber es kam mir vor als hätte er das Buch nie gelesen und benutzte seine Rede nur um irgendwelche verqueren Gedanken dem Publikum zu vermitteln, denn er bezog sich kein einziges Mal auf das Buch ” Slow Fashion” oder zitierte Sätze, Fragestellungen oder Thesen zum Thema Mode
Dies ist mein kleiner Beitrag zur Kritik am Förderpreis für Designkritische Texte.


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