Gareth Pugh(*1981) ist ein englischer Modedesigner, der im Alter von 14 Jahren am English National Youth Theatre als Köstumdesigner anfing. Seine Modeausbildung begann er am City of Sunderland College und schloss 2003 vom Central Saint Martins College ab. Er fiel durch seine extravaganten Schnitte und Herangehensweisen zur Mode schon früh auf und Herausgeber von wichtigen Modemagazinen wie Dazed&Confused und der amerikanischen VOGUE wurden schnell auf ihn aufmerksam.
Seine Experimente ( denn es sind oft nicht-tragbare Kleidungsstücke) spielen mit Formen und Volumen. Er entwirft oft tragbare Skulpture, die den menschlischen Körper nicht wiederzuerkennen lassen. Elemente in seinem Design beinhalten augeblasene PVC Mäntel, schwarz-weiß Patchwork Rechtecke, scheinende Latex Masken und Leggings. Er benutzte auch Nerz, Fallschirm Seide, Schaumgummi und elektrisch aufgeladenes Plastik in seiner Kleidung. Pugh beschreibt sein Design als ” Kampf zwischen Hellligkeit und Dunkelheit.
Persönlich finde ich seine Kleidung grenzwertig aber trotz allem ist es faszinierend, wie er mit Stoffen, Körpern, Modenschauen und klassichen Modeansichten spielt. Ich kann mich nicht so sehr an seinen dunklen, meist schwarzen Kleidungsstücken erfreuen, aber sein Universum ist bemerkenswert. Sein Video stammt aus seiner Präsentation im März 2009 in Paris, wo er sich gegen den Trend der Modenschau(eine unheimliche Organisation und immenser Kostenaufwand) mit Hilfe eines Videos bei seinen Klienten und der Presse präsentierte, welches ich sehr gelungen finde. Es macht seine Mode visuell verständlicher und ich finde es sehr ästhetisch. Das Video wurde mit der Regisseurin Ruth Hogben gedreht.









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